Dieser Gedenkstein in der Hartstraße erinnert an die Opfer des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt
Gedanken zum ersten Jahrestag des Anschlags auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt
Gedenkgottesdienst, Gedenkveranstaltung und Lichterkette. Das waren die offiziellen Punkte des Gedenkens am ersten Jahrestag des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt.
Sowohl beim Gedenkgottesdienst als auch bei der offiziellen Gedenkveranstaltung, beides fand in der Johanniskirche statt, gab es beeindruckende und sehr berührende Momente. Insbesondere als die direkt Betroffenen und die Helferinnen und Helfer gesprochen haben. Sehr emotionale Schilderungen die niemanden kalt lassen konnten. Die tausenden Menschen die sich an der Lichterkette beteiligten, haben ein starkes Signal des Zusammenhalts und der gemeinsamen Trauer der Stadtgesellschaft gesendet.
Leider gab es den Versuch das Gedenken für die eigenen politischen Ziele zu missbrauchen. Bereits direkt nach dem Anschlag gab es Menschen und Organisationen, die diese schreckliche Tat für die eigenen Zwecke vereinnahmen wollten. Auch im Hinblick auf den ersten Jahrestag ist das wieder passiert. Es kursieren wieder Fake-News, sowie vor einem Jahr. Angeblich wurde eine Rede des Bundeskanzlers in Magdeburg am Samstag verhindert. Er hat, wie die Oberbürgermeisterin und der Ministerpräsident, wie geplant in der Johanniskirche bei der Gedenkveranstaltung gesprochen.
Die Trauer um die Opfer, das Mitgefühl mit den Betroffenen und die persönliche Bewältigung des Ereignisses muss im Vordergrund stehen. Für mich unfassbar, warum das nicht bei allen Menschen die oberste Priorität ist.
Tobias Krull MdL
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