Magdeburg, 06.08.2025
Weitere Brückensperrungen: Diese Krise kann Magdeburg nicht alleine lösen
CDU/FDP Stadtratsfraktion fordert Stadt, Land und Bund zum gemeinsamen Handeln auf
Nach der kurzfristig angekündigten Vollsperrung der Ringbrücken über die Halberstädter Straße und die Brenneckestraße in Magdeburg erklärt Tim Rohne, Vorsitzender der CDU/FDP Stadtratsfraktion: „Mit der gleichzeitigen Sperrung zweier zentraler Brücken droht Magdeburg ein verkehrlicher Infarkt. Aus Sicherheitsgründen gibt es keine andere Wahl, doch unsere Landeshauptstadt trifft das extrem hart, ein andauernder Ausnahmezustand und Verkehrschaos drohen.“
Für Rohne ist angesichts der Tragweite klar: „Diese Krise kann Magdeburg nicht alleine lösen. Erforderlich ist nun ein gemeinsames Handeln auf allen politischen Ebenen. Wir brauchen eine echte Kraftanstrengung von Bund, Land und Stadt, um schnell und koordiniert Lösungen auf den Weg zu bringen – auch finanziell. Unnötige Bürokratie muss aus dem Weg geräumt werden. Es darf nicht zu einer ,ewigen‘ Hängepartie kommen.“
Kaum ist die Brücke am Damaschkeplatz nach monatelanger Sperrung wieder frei, trifft die Bürgerinnen und Bürger erneut eine massive Belastung: „Die Sperrung der beider Ringbrücken zwingt Autofahrer, ÖPNV-Nutzer, Radfahrer und Fußgänger zu weiten Umwegen, Verzögerungen und erhöhtem Stress, besonders im alltäglichen Berufsverkehr.“ ergänzt Dr. Kathrin Meyer-Pinger, stellv. Fraktionsvorsitzende.
Die Folgen der Sperrungen treffen aber auch die Wirtschaft, den Einzelhandel und die Gastronomie, insbesondere in der Innenstadt, mit voller Wucht: „Wenn Straßen blockiert, Wege erschwert und Kunden ausbleiben, geraten Existenzen unter Druck. Wir sehen, wie Händler und Gastronomen leiden – viele kämpfen ohnehin ums Überleben. Als CDU/FDP Stadtratsfraktion stehen wir an ihrer Seite. Die Innenstadt darf in dieser Krise nicht vergessen werden. Deswegen ist ein enger Austausch zwischen allen betroffenen Betrieben, der Stadtverwaltung und dem Stadtrat wichtig“, so Meyer-Pinger.
Stephan Leitel, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion verweist auf die schnelle Reaktion der Stadtverwaltung bei der Brückensperrung am Damaschkeplatz: „Magdeburg hat dort gezeigt, dass man auch unter hohem Zeitdruck verantwortungsvoll, lösungsorientiert und pragmatisch handeln kann. Das muss jetzt Maßstab für alle weiteren Maßnahmen sein.“
Magdeburg muss nach Auffassung der CDU/FDP Stadtratsfraktion nun eine Vorreiterrolle übernehmen: „Die Stadt muss zeigen, dass modernes, beschleunigtes Bauen möglich ist – mit effizienten Verfahren und ohne Abstriche bei Sicherheit und Rechtssicherheit. Magdeburg darf nicht zum Symbol für Infrastrukturversagen werden – sondern für kluge, mutige Lösungen“, so Leitel.
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