Magdeburg, 26.03.2026
CDU/FDP Stadtratsfraktion kritisiert Strategie „Magdeburg2040“ als zu abstrakt
Vize-Fraktionsvorsitzende Dr. Beate Bettecken bemängelt in Stadtratsdebatte fehlende Schwerpunkte bei Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur
Die CDU/FDP Stadtratsfraktion hat die von der Stadtverwaltung vorgelegte Strategie „Magdeburg2040“ in einer Grundsatzaussprache im Stadtrat als zu abstrakt kritisiert. Ein Teil der darin enthaltenen Ziele seien so allgemein gehalten, dass sie „auf viele Kommunen in Deutschland zutreffen könnten“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Beate Bettecken.
Zentrale Aspekte wie Krisenfestigkeit, Infrastruktur und Sicherheit seien grundlegende Anforderungen an jede Kommune, erklärte Bettecken. Mit Blick auf das Leitbild einer „Mieterhauptstadt“ äußerte sie zudem Bedenken: „Das bedeutet hoffentlich nicht, dass Menschen mit dem Traum vom Eigenheim künftig wieder jenseits des Stadtrands ziehen müssten.“
Kritisch sieht die Fraktion fehlende Alleinstellungsmerkmale der Landeshauptstadt. Das Thema „Sportstadt“ werde im Strategiepapier ausführlich und mit viel Herzblut behandelt. „Und das ist auch richtig so“, sagte die stellv. Fraktionsvorsitzende. Jedoch seien andere Bereiche zu wenig berücksichtigt worden. Insbesondere die Rolle der Wirtschaft als „Motor, ohne den sich in Magdeburg gar nichts bewegt“, komme zu kurz. Auch Wissenschaft, Forschung und Technik sowie Kultur und kulturelles Erbe seien nicht ausreichend berücksichtigt worden.
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